KI-Kompetenz braucht Experimentierräume – Vom betrieblichen Problem zur KI-Lösung in der beruflichen Bildung
Die Entwicklung von KI-Kompetenzen braucht mehr als Toolwissen: Neugier, Frustrationstoleranz und Räume zum Experimentieren. Genau dafür wurde an den BBS Wechloy die Zusatzqualifikation „Künstliche Intelligenz im beruflichen Kontext“ entwickelt.
Ausgangspunkt der Arbeit sind reale betriebliche Herausforderungen. Auszubildende lernen, Probleme in ihrem Arbeitsumfeld zu identifizieren und systematisch zu prüfen, ob und wie KI oder Automatisierung zur Lösung beitragen kann. Auf dieser Grundlage experimentieren sie mit KI-Anwendungen und Automatisierung und entwickeln erste Lösungsansätze für konkrete betriebliche Fragestellungen – immer auch mit Blick auf sinnvolle Einsatzfelder, Grenzen und Verantwortung.
Der Beitrag zeigt, wie berufliche Schulen gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben solche problemorientierten Lern- und Experimentierräume gestalten können und welche Rolle sie für die Entwicklung von KI-Kompetenzen zukünftiger Fachkräfte spielen.